Die Aymara- Cuys, Bedeutung und Herkunft des Namens

Die Aymara- Indios sind ein Volk im 4000m hohem Altiplano, einem riesigen Hochplateau auf den Anden. Sie gehören zu den Ureinwohnern Südamerikas. 

Einige von Ihnen leben auf einer Insel im Titicacasee und bauen dort noch die traditionellen Schilfboote. Mit 3800m Höhe ist es der höchste schiffbare See der Welt. Die großen Seen des Altiplano sind auch für ihren Fischreichtum bekannt.

Aber viele der seit dem letzten Jahrhundert verarmten Kleinbauern gründeten auf der Hochebene "El Alto", eine Migrations- und Armenstadt. Sie sprechen traditionell aymara, spanisch oder ein Gemisch von Beidem dem castellano- andino.
Ältere Stammesmitglieder reden niemals von der Zukunft, nur von der Gegenwart oder näheren Vergangenheit.

Besonders verehren die Aymaras den Kondor, da er der Sonne am nächsten kommt und der Beschützer von Menschen, Tieren und Felder ist.

Bei Ihnen wurden schon seit jeher Meerschweinchen (sie heißen hier einfach nur Cuys) gehalten.
Es gibt hier aber noch die wildlebenden Vorfahren unserer Hausmeerschweinchen.
Zum einen das Tschudi-Meerschweinchen, als auch das Aperea -Wildmeerschweinchen.
Die Domestikation als "Hausmeerschweinchen" hat zwischen 5000 und 2000 v. Chr. zuerst in der Altiplano- Region stattgefunden.

Die Cuys sind Spielgefährten für die Kinder und letztendlich auch wichtige Fleischlieferanten. Sie werden dort in Gruppen meist in Gruben freilaufend gehalten und viel mit Gemüseabfällen gefüttert.

Eine Spezialität ist dort Cuy am Spieß gebraten.
Mittlerweile werden dort auch die bei uns als Cuys bekannten Riesenmeerschweinchen gezüchtet. Diese können zwischen 2 und 4 Kilo auf die Waage bringen. Sie haben allerdings unter "normalen Umständen" nur eine geringe Lebenserwartung. Cuys werden 2-3 Jahre alt und setzen sehr schnell Fett an. Dadurch wird das Herz-Kreislaufsystem und die Leber sehr beeinträchtigt. Sie haben auch oft Polydaktylie (zu viele Zehen).

Riesencuys gibt es  inzwischen auch als Glatthaar, Crested oder Langhaarmeerschweinchen in vielen Farbvarianten. Sie sind dort auf den Märkten auch eine beliebte Handelsware.

Viele der Aymara leben dort von der Landwirtschaft und der Viehhaltung. Sie bauen dort seit jeher Kartoffeln (papa) an, und verarbeiten sie viel zu Chunos (getrocknete Kartoffeln). Es wird auch viel Mais, Bohnen, Tomaten und Kürbis angebaut. Die Blätter der dort beliebten Quinuapflanze werden als Salat oder Spinat zubereitet.

Lamas werden als Lasttiere, Haar- und Fleischlieferanten gehalten. Alpakas werden wegen der weichen Haare gezüchtet, welches gern zu Pullovern und Mänteln verarbeitet wird.

Auf dem Altiplano leben aber auch noch Vicunas, Guanakos, Chinchillas, und auf den Seen Enten und Gänse. Letztere werden als Haustiere von den Aymaras gehalten.




 

Wildmeerschweinchen

Neben unseren Haus- und Rassemeerschweinchen gibt es noch einige Arten von wildlebenden Meerschweinchen. Es sind 4 Meerschweinchengattungen bekannt.

Das Zwergmeerschweinchen (Microcavia), auch Wüstenmeerschweinchen genannt, hat seinen Lebensraum hauptsächlich in  Argentinien und im Süden von Chile und Bolivien in steppenartigen Buschlandschaften. Ausgewachsen wiegen sie etwa 200-450 Gramm bei einer Körperlänge von ca. 20cm. Die Weibchen bekommen bis zu 5 Junge, welche bei der Geburt gerade mal so 30 Gramm wiegen. Sie ernähren sich von Blättern, Früchten und sukkulenten Pflanzen. Die Tiere ruhen sehr gerne in vorhandenen Mulden oder graben auch eigene Höhlen. Bisher sind 3 Arten von Zwergmeerschweinchen bekannt.


Das Wieselmeerschweinchen (Galea), bewohnt weitläufige Graslandschaften in Argentinien , Bolivien, Peru und Chile. Sie werden bis zu 600 Gramm schwer und 25cm groß. Pro Wurf werden im Durchschnitt 3 Junge geboren. Auch von den Wieselmeerschweinchen sind bislang 3 Arten bekannt.

Das Felsenmeerschweinchen (Kerodon), auch Moko genannt, lebt in trockenen felsigen Gebieten in Ost-Brasilien .Sie werden bis zu 40cm groß bei bis zu fast 1Kilo Körpergewicht. Es werden höchstens 2 Junge geboren.

Das Wildmeerschweinchen (Cavia), ist mit 6 Arten bekannt. Am bekanntesten ist wohl das Aperea –Meerschweinchen ( Cavia aperea ), da es des öfteren bei Liebhabern dieser interessanten Art gehalten wird. Sie leben ursprünglich in Grassavannen, in Felsigen Gebieten und an Waldesrändern von Zentral-Ecuador bis zum nördlichen Argentinien. Ausgewachsene Tiere werden bis zu 600 Gramm schwer bei einer Körpergröße von 20-25 cm. Ausgewachsene Männchen werden deutlich größer als die Weibchen. Aperea -Meerschweinchen können pro Wurf bis zu 9 Junge bekommen, welches im Normalfall etwa 60 Gramm wiegt.



 

Haltung von Aperea -Wildmeerschweinchen 

Auch wir haben uns mit der Haltung dieser in Ihrem Sozialverhalten sehr interessanten Tiere versucht.

Die Wildmeerschweinchen lebten in einem geräumigen Außengehege mit Durchgang zum Innenteil der Anlage. Wir hielten sie in einer kleinen Gruppe bestehend aus einem Männchen und mehreren Weibchen und deren Jungtieren. Die jungen Böckchen sollten etwa im Alter von 8 Wochen aus der Gruppe genommen werden, da sie sonst von dem adulten Männchen verbissen werden. Auch ausgewachsene fremde Weibchen werden nicht ohne weiteres akzeptiert, weil dann erst wieder die Rangordnung neu hergestellt werden muß.

Ganz wichtig sind Häuschen oder andere Versteckmöglichkeiten, damit sich die relativ schreckhaften Tiere auch mal zurückziehen können. Die Kälte im Winter überstehen die Aperea -Wildmeerschweinchen problemlos, wenn Ihnen ein trockener, überdachter Stall zur Verfügung steht. Gefüttert werden sie ähnlich wie Hausmeerschweinchen im Sommer mit diversen Grünfutter und ansonsten auch mit Karotten, Äpfeln, Paprika, Gurken u. ä. Ganz wichtig ist auch bei Ihnen das Heu und ab und zu etwas Trockenfutter. Wir haben auch Wasser über eine Nippeltränke angeboten, diese wurde allerdings nur selten genutzt.

Unsere Wildmeerschweinchen hatten im Innenteil des Geheges auch Schnupperkontakt mit unseren Haus -und Rassemeerschweinchen, hatten aber beiderseits keinerlei Interesse aneinander. Wir hatten auch nie so große Würfe wie in der Literatur beschrieben wird, immer nur 1 oder 2 Jungtiere. Leider ist keines unserer Wildmeerschweinchen an Altersschwäche gestorben. Das letzte Tier haben wir am Institut für Tierpathologie in Berlin von Dr. Haider untersuchen lassen.

Im Untersuchungsbefund hieß es dann: Die Befunde  in der Lunge des Tieres deuten auf eine Virusinfektion hin. In Zusammenwirken mit den Herzmuskelschädigungen und der Aufgasung des Darmtraktes hat sich dann ein Herz-Kreislauf-Versagen eingestellt. Wir nehmen an, dass sie alle an dieser Virusinfektion gestorben sind. Trotz Kontaktmöglichkeit durch das Drahtgehege zum Innenteil der Anlage hat sich zum Glück keines unserer Hausmeerschweinchen angesteckt. So hat die Haltung dieser Wildmeerschweinchen bei uns ein jähes Ende gefunden.




 
Das Wildkaninchen - Oryctolagus cuniculus

Das Wildkaninchen gehört zur Familie der Hasenartigen, und ist die Urform aller unserer Hauskaninchen.
Es wurde schon in der Antike in einigen Gebieten des Mittelmeerraumes gehalten. Im Mittelalter wurden dann die ersten Kaninchen in französischen Klöstern gezüchtet.

Wildkaninchen haben ein graues bis graubraunes Fell und eine weiße Bauchseite. Im Nackenbereich ist es braun bis rostrot gefärbt. Sie haben relativ kurze Ohren (6-8 cm) und werden gerade mal so zwischen 1,3-2,5 Kilo schwer. Die maximale Lebenserwartung der Kaninchen liegt bei 9 Jahren, allerdings überleben die meisten von ihnen den ersten Winter nicht. Viele von ihnen verhungern, fallen wildernden Katzen oder Hunden  oder auch ihren natürlichen Feinden wie Fuchs, Greifvögel, Marder, Iltis oder Wiesel zum Opfer.

Die ursprüngliche Heimat des Wildkaninchens war die Iberische Halbinsel und Südfrankreich.
In der Zeit der Antike wurden die ersten Wildkaninchen in Italien und Nordwestafrika eingebürgert. Später kam es dann nach Frankreich und auf die Britischen Inseln. Heute gibt es Wildkaninchen in ganz Europa, außer dem nördlichen Skandinavien und Island.
Die große "Einbürgerungswelle" fand dann im 19. Jahrhundert statt. Es wurden Kaninchen in Südafrika, Amerika, Australien und Neuseeland ausgesetzt.

Wildkaninchen leben gesellig in großen Kolonien zusammen, welche einer strengen Rangordnung unterliegen. Sie bevorzugen Gebiete mit sandigen Böden und lichtem Pflanzenbestand wo sie in selbst gegrabenen Erdhöhlen leben. Ihre Bauten können bis zu 3 Meter tief und 45 Meter lang sein. Es sind dämmerungsaktive Tiere, welche manchmal aber auch ein Sonnenbad am frühen Morgen genießen. Bei Gefahr trommeln sie mit den Hinterläufen auf die Erde um Alarm zu schlagen.
Wildkaninchen haben einen ausgezeichneten Geruchssinn und auch eine sehr gute Rundumsicht. Sie haben auch ein hervorragend entwickeltes Gehör, welches geeignet ist die leisesten Töne wahrzunehmen.

Wildkaninchen sind reine Pflanzenfresser und ernähren sich ausschließlich von Gräsern, Kräutern und Knospen. Im Winter verzehren sie auch Holzrinden und Zweige.

Die Paarungszeit ist abhängig vom Verbreitungsgebiet der Wildkaninchen. Bei uns in Mitteleuropa liegt sie zwischen Februar und Juli. Pro Wurf bringt eine Häsin im Durchschnitt 4 bis 6 Junge zur Welt, bei einer Tragzeit von ca. 4 Wochen. Da eine Häsin bis zu 7 Würfe im Jahr austragen kann ist die Vermehrungsrate enorm. Die Jungtiere kommen nackt und blind in einer eigens für sie angelegten Setzröhre auf die Welt. Nach 10 Tagen können sie sehen und nach 3 Wochen verlassen sie erstmals den Bau. Die Häsin säugt ihre Jungen 4-5 Wochen.

Durch die Ausbreitung der Wildkaninchen in Regionen wo sie normalerweise nicht heimisch waren und demzufolge keine natürlichen Feinde hatten wurden sie vielfach zur Plage. So z.B. in Australien wo sie ideale Lebensbedingungen vorfanden. So verursachten sie dort erhebliche Wildschäden und hatten auch bald das Weideland vollständig abgeäst. dadurch brachten sie zahlreiche heimische Tiere in Bedrängnis, weil sie deren Futtergrundlage entzogen.

Durch die Jagd und die Ausbreitung künstlich erzeugter Krankheiten wurde versucht der Bestand in Grenzen zu halten. In Australien wurden die Kaninchen in den 50er Jahren gezielt mit dem Myxomatose-Virus bekämpft. Die Tiere bekommen meist eine eitrige Augenentzündung welche mit der Anschwellung aller Körperöffnungen einhergeht. Fast die ganze Kaninchenpopulation ist dadurch qualvoll zu Grunde gegangen.
Allerdings haben die Tiere nach ca.20 Jahren eine Resistenz gegen das durch Pockenerreger ausgelöste Virus  entwickelt, wodurch die Sterblichkeitsrate jetzt "nur" noch bei 40-60% liegt.
Seit ca.20 Jahren tritt auch die sogenannte Chinaseuche (RHD, Rabbit hemorrhagic disease) sehr gehäuft bei uns auf. Wie der Name schon sagt wurde sie erstmals 1984 in China beobachtet.
Bei dieser Seuche liegt die Sterblichkeitsrate bei fast 100%, welches natürlich katastrophale Auswirkungen auf den Bestand der Wild- und Hauskaninchen hat. Oftmals sterben die Tiere ohne ersichtliche äußere Anzeichen, oder aber die Kaninchen leiden unter Erstickungskrämpfen, Atembeschwerden, Fieber, plötzlichem Aufschreien und Austreten von blutigem Schaum aus den Nasenlöchern.

Wildkaninchen sind bei uns ein beliebtes Jagdwild, und auch sonst tragen wir Menschen dazu bei ihren Lebensraum sehr zu beeinträchtigen. Durch die moderne Landwirtschaft und vielfältige Baumaßnahmen werden auch vielfach ihre Erdhöhlen und Unterschlupfmöglichkeiten mit zerstört.
Von so massiven Eingreifen erholen sich nicht einmal die sonst so vermehrungsfreudigen Wildkaninchen-Kolonien. Wir sollten nicht vergessen das die Kaninchen ein Teil unserer heimischen Fauna sind, und bestrebt sein auch ihren Lebensraum zu erhalten!

 

                                       

                                                   Foto: Grzimek Juniors Bunte Tierwelt

 



 
Der Europäische Feldhase -Lepus europaeus

Der Feldhase gehört ebenfalls zur Familie der Hasen (Leporidae).
Als Lebensraum bevorzugt der Feldhase halboffene Landschaften. Daher findet man ihn heutzutage meist auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Ganz selten ist er in Wäldern anzutreffen.
Es gibt ihn noch in Europa, Westasien und Nordafrika.
Weiterhin wurde er in Nordamerika, Chile, Argentinien, Australien und Neuseeland eingebürgert.

Der Feldhase hat einen langgestreckten Körper von etwa 60-75 cm. Er kann ein Gewicht zwischen 2,5-6,5 kg erreichen. Auffällig sind die sehr großen schwarzgeränderten Ohren ( Löffel ), welche 12-14 cm lang sein können.
Feldhasen haben ein braungelbes bis rostrotes Fell. Lediglich die Bauch- und Blumenunterseite sind weiß. Sie können sehr gut sehen, riechen und haben ein ausgeprägtes Gehör.
Hasen können bis zu 12 Jahre alt werden.

Die Tiere sind Einzelgänger und haben je nach örtlicher Gegebenheit einen sehr unterschiedlichen Aktionsraum.
Feldhasen sind sehr standorttreu und liegen meist in einer Mulde (Sasse). Davon werden mehrere an windgeschützten, sonnigen und mit versteckmöglichkeiten versehenen Plätzen angelegt. Durch diese Lebensweise sind sie auch auf ein möglichst mildes und niederschlagsarmes Klima angewiesen.
Vor ihren Feinden flüchten sie erst im allerletzten Moment und können dabei Spitzengeschwindigkeiten von 50-70 km/h erreichen. Dabei macht der Hase weite Sprünge, schlägt die berühmten Haken und stellt sich auch mal auf die Hinterbeine.
Feldhasen sind normalerweise nachtaktiv, bei höherer Populationsdichte kann man sie auch schon mal am Tage sehen.

Hasen sind reine Pflanzenfresser und nehmen Gräser, Kräuter, Getreide, Klee, aber auch Rüben, Kartoffeln oder Kohl zu sich. Im Herbst fressen sie mehr Sämereien und im Frühjahr auch Holz und diverse Baumrinden.
Das Nagen wird ihm durch seine Nagezähne mit der gespaltenen Oberlippe sehr erleichtert. Mit den Backenzähnen ist er in der Lage auch Grobes zu zermahlen.

Zwischen Januar und September hat die Häsin in unseren Breitengraden alle 38 Tage eine empfängnisbereiten Tag.
Dann kommt es zu Rivalenkämpfen zwischen paarungsbereiten Rammlern.
Meist kommt es zur mehrfachen Begattung durch verschiedene Rammler. Die Tragezeit der Häsin beträgt 40-43 Tage. Als Besonderheit kann es auch zur Superfötation kommen, d.h. die Häsin kann gleichzeitig Embryonen aus verschiedenen Entwicklungsstadien austragen.
In einer Erdmulde werden dann zwischen 1 und 5 Jungtieren abgelegt. Diese wird manchmal mit etwas Wolle oder auch trockenen Pflanzenteilen ausgepolstert. Die frischgeborenen Hasen haben bereits Fell und können schon sehen, daher nennt man sie auch Nestflüchter. Das Gewicht der Neugeborenen beträgt zwischen 80 und 180 g.
Die Jungen werden bis zu 5 Wochen nach Sonnenuntergang für etwa 2 bis 3 Minuten von der Häsin gesäugt.
Die Milch ist sehr energiereich. Ab einem Alter von etwa 10 Tagen können die Jungen bereits die erste pflanzliche Nahrung zu sich nehmen.
Eine Häsin bekommt im Jahr meist 2 bis 5 Würfe. Die Vermehrungsrate ist aber stark von den klimatischen Bedingungen abhängig. In regenreichen Jahren kommen deshalb auch deutlich weniger Jungtiere auf die Welt

Als bekanntes einheimisches Tier hat der Hase einen festen Platz im Brauchtum und in der Mythologie bei uns gefunden.
So ist er sogar zum Symbol des Osterfestes geworden, und hat auch seinen Platz in Märchen, Fabeln und Redewendungen .

Leider sind die Feldhasen bei uns auch ein beliebtes Jagdwild.
Auch haben in einigen Gebieten die Hasenbestände deutlich abgenommen. Die Rodung von Hecken und eine zu intensiv betriebene Landwirtschaft tun ihr übriges dazu.
Durch diese Lebensraumzerstörung ist der Feldhase gebietsweise doch schon sehr stark gefährdet.

 

                                       

                                                       Foto: Grzimek Juniors Bunte Tierwelt